Gestern, am 01.Februar, hieß es Abschied nehmen von "The capital on Water". Ich habe die letzten Wochen in Stockholm noch einmal intensiv erlebt und genutzt sowie jede einzelne Minute genossen.
Am Freitag, den 30.Januar habe ich mich dann von meinen neuen Freunden mit einer kleinen Abschiedsfeier im Studentenwohnheim "Lappis"verabschiedet. Gleichzeitig war es eine Einzugsparty "Inflyttningsfest" für Ben. Er hat dort ein neues Appartement bezogen. Dadurch, dass Bens Freunde auch meine Freunde geworden sind, haben wir die beiden "Ereignisse" zusammen gefeiert.
Für mich war es bis zur letzten Minute unfassbar, dass die Zeit in Stockholm nun vorbei sein sollte. Ich konnte erst im Flieger nach Hamburg realisieren....
Rückblickend kann ich nur sagen:
Ich hatte ein super schöne Zeit in Stockhom. Alles rundherum war einfach Klasse, sozusagen dass ganze Paket. Mein Praktikum beim Tyska Turistbyran war ein voller Erfolg. Es hat mir wirklich sehr viel Spass gemacht und kann nur weiterempfohlen werden.
Die Zeit in Stockholm habe ich sehr genossen, sie wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.
Durch meine kleinen Ausfflüge in Stockholm und in die Umgebung habe ich einiges von der Stadt und der Region gesehen. Stockholm ist auf jeden Fall eine Reise wert. Das war nicht mein letzter Besuch dieser schönen Stadt.
Ausserdem habe ich dort viele Leute kennengelernt und neue Freunde gefunden. Allein sie haben sehr dazu beigetragen, dass ich meinen 6-monatigen Aufenthalt genossen haben. In diesem Sinne: "Vielen Dank für die schöne Zeit mit euch :-)."
Gut zu wissen, dass Stockholm und Rügen nicht allzu weit voneinander entfernt liegen. So ist ein Wiedersehen nicht ausgeschlossen. Im August werde ich in Schweden sein und auch Stockholm für 1 oder 2 Tage besuchen.
"Meine lieben Freunde aus Stockholm, ihr seid alle jederzeit herzlich willkommen auf der Insel Rügen. Hoffentlich bis bald ;-)!"
Montag, 2. Februar 2009
Tyresö Nationalpark
Vor 2 Wochen war ich in Tyresö. Das liegt ca. 10 km von Skarpnäck entfernt und ist sehr gut mit dem Bus zu erreichen. Es war ein Samstag und es schien seit Wochen endlich mal wieder die Sonne!!!!! Es gab also kein Halten für mich und meinen Mitbewohner Ben. Zusammen sind wir losgezogen. Tyresö ist wirklich wunderschön. Selbst im Winter. Der kleine Ort ist vom Wasser praktisch umgeben. Eine kleine Kirche, ein Schloss und viel viel Natur. Es gibt dort auch einen Nationalpark. Die Seen in der Region waren zugefroren und viele Leute waren mit ihrem Schlittschuhen auf dem Eis.
Kirche
Schloss
See mit Steg
Die aufgestellten Warnschilder, dass das Eis noch zu dünn ist, wurden überhaupt sehr häufig ignoriert....Muss daran liegen, dass die Schweden (oder die Skandinavier an sich) in der Schule lernen, wie man selbst die Dicke des Eises testen kann und sich im Notfall selbst aus dem Wasser herausziehen kann, wenn man einbricht. Also alles kein Problem für die Schweden ;-). Wir standen nur am Ufer und haben den Schlittschuhläufern und Hockeyspielern zugesehen. Am Ufer des Sees war das Eis entweder wirklich sehr dünn oder es hat gar nicht existiert.
Aufgrund von Wasserbewegungen konnte sich kein Eis am Ufer bilden.
Am Ufer des Sees gab es z.T. kleine Entdeckungen: Eistropfen haben sich um den Grasshalmen gebildet.

Unfassbar war es, wie die Leute auf dem Eis ruhig geblieben sind, obwohl das Eis verdächtig laute Geräusche von sich gab. Für meine Verhältnisse sehr unberuhigende Geräusche. Ich habe zwar schon selbst gehört, wenn Eis in sich reisst, knackt und dementsprechende Geräusche von sich gibt, aber dass es so laut sein kann....das war für mich neu. Ben konnte nicht glauben, dass es das Eis ist. Für ihn stand fest, dass muss ein Tier im umliegenden Wald sein, dass Lockrufe von sich gibt. Mhhhhh....es ist Winter, es ist kalt....welches Tier würde da wohl in Frage kommen? Vielleicht haben die Elche schon Frühligsgefühle....der Winter in Stockholm und Umgebung ist auch nicht mehr das, was er noch vor 2 Jahren war.
Auf jeden Fall, war es ein schöner Tag in einer unglaublich schönen Umgebung.
Kirche
Schloss
See mit StegDie aufgestellten Warnschilder, dass das Eis noch zu dünn ist, wurden überhaupt sehr häufig ignoriert....Muss daran liegen, dass die Schweden (oder die Skandinavier an sich) in der Schule lernen, wie man selbst die Dicke des Eises testen kann und sich im Notfall selbst aus dem Wasser herausziehen kann, wenn man einbricht. Also alles kein Problem für die Schweden ;-). Wir standen nur am Ufer und haben den Schlittschuhläufern und Hockeyspielern zugesehen. Am Ufer des Sees war das Eis entweder wirklich sehr dünn oder es hat gar nicht existiert.
Aufgrund von Wasserbewegungen konnte sich kein Eis am Ufer bilden.
Am Ufer des Sees gab es z.T. kleine Entdeckungen: Eistropfen haben sich um den Grasshalmen gebildet.

Unfassbar war es, wie die Leute auf dem Eis ruhig geblieben sind, obwohl das Eis verdächtig laute Geräusche von sich gab. Für meine Verhältnisse sehr unberuhigende Geräusche. Ich habe zwar schon selbst gehört, wenn Eis in sich reisst, knackt und dementsprechende Geräusche von sich gibt, aber dass es so laut sein kann....das war für mich neu. Ben konnte nicht glauben, dass es das Eis ist. Für ihn stand fest, dass muss ein Tier im umliegenden Wald sein, dass Lockrufe von sich gibt. Mhhhhh....es ist Winter, es ist kalt....welches Tier würde da wohl in Frage kommen? Vielleicht haben die Elche schon Frühligsgefühle....der Winter in Stockholm und Umgebung ist auch nicht mehr das, was er noch vor 2 Jahren war.
Auf jeden Fall, war es ein schöner Tag in einer unglaublich schönen Umgebung.
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