Endlich mal wieder online...Zur Zeit habe ich ganz selten mal Internet. Deswegen bin ich nicht so oft online. Kaum zu glauben, wie schnell man vom Internet abhänhig wird....
Gestern war ich bei meinem ehemaligen finnischen Mitbewohner eingeladen, Jussi. Das war sozusagen eine kleine Einzugsparty. Er wohnt auf Södermalm, in einem echt guten Viertel. Ben war auch eingeladen. Wir haben Jussi Apfelschorle (aus Deutschland mitbringen lassen), Pfefferkuchen und ein paar Shots als "Einzugsgeschenk" übergeben. Seine Kollegin Elina mit ihrem Freund (beide Finnen) waren auch da. Elina kannte ich bereits von meinem Sprachkurs. Der ist seit 2 Wochen allerdings zu Ende und deswegen war es nett, sie mal wiederzutreffen. David, ein Amerikaner, hatte ebenfalls mit Jussi zusammen gewohnt, in Bens Zimmer. Am Ende kam noch Agatha vorbei. Sie kommt ursprünglich aus Polen, lebt aber schon seit 3 Jahren in Stockholm. Sie habe ich über den Sprachkurs kennengelernt. Dort haben wir dann festgestellt, dass sie meine Nachbarin ist. Es war also ein sehr internationaler Abend. Sehr schön und sehr lustig.
Gestern Nachmittag habe ich die ersten Weihnachtsgeschenke besorgt. Man kan ja nie früh genug damit anfangen. Bevor dann der große Weihnachtsstress ausbricht und die Geschäfte voller Leute sind, fange ich lieber etwas früher an ein paar Kleinigkeiten zu besorgen.
Heute Nachmittag hatten wir den ersten Schnee. Leider ist nichts liegengeblieben, es war einfach viel zu warm.
Ansonsten ist nichts weiter aufregendes passiert. Gleich gehe ich zu Agatha hinüber auf einen Kaffee und lasse den Sonntag ganz ruhig ausklingen, bevor es morgen wieder zur Arbeit geht.
Sonntag, 16. November 2008
Dienstag, 4. November 2008
back in town
Lang lang ists her mit dem Online Tagebuch. Ich war so oft unterwegs in letzter Zeit, da blieb nicht viel Zeit für anderes. Ich war vor einer Woche für ein paar Tage in Deutschland. In Schleswig-Holstein um genau zu sein. Ich habe eine Studienreise begleitet mit einigen schwedischen Journalisten und Reiseveranstaltern. Waren zwar nur 4 Tage, aber die hatten es in sich. Wenn man die ganze Zeit als Ansprechpartner die Gruppe und das Programm im Auge behalten muss, können die Tage lang und anstrengend sein. Aber es war sehr interessant. Ich habe viel Neues erfahren über Lübeck, Kiel, Tönning und Flensburg. Gleich im Anschluss hat mich meine Familie in Stockholm besucht. Sie hat mich schon herzlich empfangen, als ich wieder in Stockholm zurück war. Gemeinsam haben wir ein paar schöne Tage in Stockholm gehabt. Wir haben intensive sightseeing touren gemacht, die Altstadt Gamla Stan genauestens erkundigt, besonders die Souvenirgeschäfte! Außerdem haben wir ein paar tolle Aussichtspunkte besucht mit schönem Blick über Stockholm. Z.B. Mariaberget auf Södermalm und der Fernsehturm "Kaknästorn". Das Vasamuseum, was ein absolutes Muss ist, wenn man in Stockholm ist, stand natürlich ganz oben auf der Liste der zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten. Junibacken, die Welt der Märchen und Sagen, wurde ebenfalls in Augenschein genommen, genau wie das Nordische Museum und das Schloss Drottningholm, wo heute die königliche Familie ihren Wohnsitz hat. Auch Skansen haben wir unsicher gemacht. Echten Elch haben wir in einem süßen kleinen Restaurant namens "Vinter" gegessen. Das ist sehr zu empfehlen. Ist oft lange im voraus ausgebucht, daher frühzeitig einen Tisch bestellen! Abschließend habe ich mein kleines Zimmer in Skarpnäck vorgeführt. Dorthin wurden dann die von mir heißbegehrten und sehnsüchtig erwarteten Waren aus Deutschland transportiert. Meine Familie kam mit einem Kleinbus, da hat also viel reingepasst an Pfefferkuchen, Rotwein, Duschgel u.a. Ja auch Duschgel ist sehr teuer in Stockholm! Ich habe eine Weihnachtskalender bekommen, die gibt es hier nämlich auch nicht. Vereinzelt findet man Weihnachtskalender hinter deren Türchen ein Bild versteckt ist, aber keine Schokolade.
Ich bin ebenfalls im Birger Jarl Hotel für die Zeit untergekommen. Von einem Hotel zum anderen ziehen und den Hotelservice geniessen, daran kann man sich gewöhnen. Am Montag waren die Schritte zur Arbeit nicht die Leichtesten. Aber nun hat mich der Alltag wieder. Nur noch 7 Wochen bis zum 20 Dezember, dann fliege ich wieder nach Hause.
Ich bin ebenfalls im Birger Jarl Hotel für die Zeit untergekommen. Von einem Hotel zum anderen ziehen und den Hotelservice geniessen, daran kann man sich gewöhnen. Am Montag waren die Schritte zur Arbeit nicht die Leichtesten. Aber nun hat mich der Alltag wieder. Nur noch 7 Wochen bis zum 20 Dezember, dann fliege ich wieder nach Hause.
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