Sonntag, 7. Dezember 2008

der erste Schnee

Vor 2 Wochen hatten wir den ersten Schnee in Stockholm.
Das war wirklich sehr schön und sehr kalt. Da gab es für meinen italienischen Mitbewohner, Ben, kein halten mehr und ich musste mich auf dem Weg zur U-Bahn mit Schneebällen bombardieren lassen. Ich habe natürlich zurückgeschossen-er hat es schließlich auf dies Art herausgefordert. Naja, soll er seinen Spass haben.
Anna, eine Freundin von Ben, hat Ben und mich zu ihrem Geburtstag eingeladen. Am Freitagabend "After Work" haben wir uns alle (insgesamt 10 Leute) am Laserdome in der Stadt getroffen. Dort sollte die Party beginnen, d.h., das Spiel. Für die meisten war es das erste mal, dass sie dieses Spiel spielten. Das hat man dann auch an den Resultaten gesehen. Wir haben uns in 2 Mannschaften aufgeteilt (5 gegen 5), das rote Team gegen das Gelbe. In kompletter Dunkelheit haben wir uns dann mit Laserpistolen im Laserdome gejagt. Rennen, anschleichen und auf dem Boden entlangkriechen waren leider verboten, aber wir hatten trotzdem unseren Spass. Nach 15 Minuten war das erste Spiel beendet und die Punkte wurden gezählt. Danach wurden "Rachepläne" geschmiedet. Im zweiten Spiel hatten wir Gesellschaft von 3 schwedischen Jungs (ca. 12 Jahre alt). Nun standen sich also 3 Teams gegenüber und die Anfänger, d.h. das rote und das gelbe Team, haben total gegen die "Neuen Feined" versagt. Total durchgeschwitzt und mit Adrenalin vollgepumpt mussten wir feststellen, dass das ein gutes Work-out für Afterwork ist. Also wird es nicht das letzte mal gewesen sein.
Anschliessend ging es dann mit dem Bus zu Anna. Ihr Freund hat schon alles vorbereitet, Speisen und Getränke standen so gut wie bereit, natürlich wurde beim herrichten der Speisen auch noch von unserer Seite mitgeholfen. Danach hat sich die hungrige Meute (wir) auf das Buffet gestürzt. Es war ein sehr lustiger Abend. Nach dem Essen fanden 15 Leute in das ca. 15 m² grosse Zimmer von Anna "bequem" Platz um bis in die morgenstunden hinein abwechselnd Nintendo Wii zu spielen. Das war mal wieder ein Beweis dafür, wie die Technik unser tägliches Leben beeinflusst.

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